Gastbeitrag von Nastassja Fickvieh: Wie ich das Geheimnis des Squirting für mich entdeckte

Nastassja Fickvieh Cover

Hallo ihr Lieben!

Für alle, die mich noch nicht kennen: Mein Name ist Nastassja Fickvieh, ich bin Autorin, Bloggerin und passionierte Hobbyhure, ich grüße euch. Und ich freue mich sehr, euch hier etwas über meine ganz persönliche Geschichte in Sachen Squirting erzählen zu dürfen. Danke dafür an die Macher von Exzentrische Liebe! Auf diesem Blog wurde ja schon einmal ein Text von mir veröffentlicht, ihr findet ihn hier. Also, wenn ihr bereit seid, bin ich es auch …

In den letzten Monaten habe ich mich ausgiebig mit der weiblichen Ejakulation beschäftigt und auch einige Bücher darüber gelesen. Und wenn man wie ich öfter mal im Internet unterwegs ist, wird man ja bombardiert mit Seiten, Bildern und Videos zu diesem Thema. Interessant ist es für mich aber auch, weil meine Autorenkollegin Nastassja Chimney mittlerweile eine gute Freundin geworden ist und sie ja zwei Ratgeber über den weiblichen Orgasmus veröffentlicht hat: “Sexratgeber: Frauen in der Missionarsstellung garantiert zum Orgasmus bringen! [mit exklusiver VICE-Technik]” und auf Englisch “How to Make a Woman Squirt in Missionary Position Using the Vice Technique”.

Die Grundlage beider Bücher bildet die Vice-Technik. Sie richtet sich an Männer und beschreibt eine bestimmte Art, in der Missionarsstellung zuzustoßen. Diese Art soll der Partnerin mehr Glücksgefühle verschaffen − um es mal etwas einfach zu formulieren. So einfach ist die Anwendung der Technik in der Realität allerdings nicht, der Mann braucht dafür Übung und einen gewissen Grad an körperlicher Fitness. Scheint nämlich ganz schön anstrengend zu sein für den aktiven Part. Und das meine ich als Frau ganz im Ernst − die sportliche Leistung, die Männer vielfach im Bett vollbringen, ist in meinen Augen mehr als beachtlich! Im Gegensatz dazu legen wir Frauen uns nur hin und lassen uns ficken, wenn ich mal ganz ehrlich bin.

Apropos anstrengend: Generell führe ich im Moment ein ziemlich stressiges Leben. Da ich zur Zeit sehr großem Unistress unterworfen bin, habe ich weniger Sex als sonst − sowohl weniger bezahlten als auch weniger unbezahlten. Dafür masturbiere ich allerdings deutlich mehr. Richtig, auf diese Weise baue ich Stress ab …

Was lag da also näher, als beides zu verbinden? Ich wollte ausprobieren, ob ich die Vice-Technik irgendwie in meine tägliche Selbstbefriedigungssession einbauen kann. So richtig gesquirtet hatte ich bisher nämlich nie. Okay, ja, feucht auf dem Bettlaken wurde es schon öfter, manchmal auch so richtig feucht, und Orgasmen erreiche ich eigentlich relativ leicht, aber in hohem Bogen spritzen war mir nicht vergönnt gewesen.

Also habe ich in letzter Zeit viel über die Vice-Technik nachgedacht, sie hin und wieder mit einem fachkundigen attraktiven Mann ausprobiert und es mir auch oft und gerne mit gekonnten G-Spot-Massagen besorgen lassen. Bei der täglichen Selbstbefriedigung habe ich außerdem extrem viel getestet und herumgespielt und mit meinem mittelgroßen schwarzen Lieblingsdildo namens “Black Panther” so einiges ausprobiert − und dann, ganz plötzlich und unerwartet, ist es passiert …

Durch die Bücher von Nastassja Chimney hatte ich ja schon theoretisch gelernt, worauf es bei der Vice-Technik ankommt. Nach oben stoßen, alles klar. Mit der anderen Hand vielleicht noch von der Bauchdecke nach unten dagegen drücken. Und all das andere Zeug, das man dabei noch beachten muss − und das ist tatsächlich einiges! Vor allem wenn man alleine ist und alles selbst unter Kontrolle haben muss.

Irgendwann hatte ich es dann wohl wirklich unter Kontrolle. Nach wenigen Minuten fühlte ich einen gewaltigen Orgasmus herannahen und einen ungewohnt starken Druck untenrum. Dieser Druck entlud sich dann fulminant − in einem Strahl von Spritzwasser, der sich in hohem Bogen auf mein Bett ergoss. Es schoss nur so aus mir heraus, ich bebte und zitterte und riss beinahe mein Laken kaputt. Selbst wenn ich jetzt dran denke, also einige Tage danach, kommt es mir immer noch irgendwie unwirklich vor. Für mich war es ein Erlebnis, das nur mit dem allerersten Orgasmus meines Lebens vergleichbar ist. Es war tatsächlich eine völlig neue Art von Höhepunkt!

Zum ersten Mal kann ich nun auch Männer besser verstehen und ihre Gefühle beim Orgasmus nachvollziehen. Es ist schon was anderes, ob man einfach nur kommt oder kommt und dabei eine Ladung Ejakulat verschießt. Klingt komisch, ist aber so …

Tja, und was soll ich sagen, seit diesem Erlebnis kann ich es! Ich habe es gelernt. Wenn ich will, schaffe ich es wirklich meistens, mehr oder weniger sprühend abzuspritzen. Ich hätte das selbst vorher nie geglaubt, aber für mich scheine ich das Geheimnis geknackt zu haben. Ja, ich kann bei der Masturbation squirten! Und mittlerweile tue ich das nun regelmäßig bei der Selbstbefriedigung.

Abgesehen davon, dass das Gefühl grandios ist, endlich squirten zu können, bringt diese Tatsache positive und negative Konsequenzen mit sich. Nicht so toll ist, dass ich nur noch mit einem größeren Handtuch masturbieren kann, weil mir mein Squirt-Fluid sonst unter Umständen die halbe Wohnung einsaut.😉 Super ist allerdings, dass ich es mittlerweile sogar immer öfter schaffe, meine Squirt-Flüssigkeit auf- und einzufangen. Na ja, und deshalb verkaufe ich jetzt mein Squirting-Fluid sogar in kleinen Zerstäuberfläschchen! Eine kleine Seite zu diesem Thema gibt es mittlerweile auch. Wer sich also für mein weibliches Ejakulat interessiert, darf mir gerne auf nastassja.fickvieh@gmail.com schreiben. Ich freue mich über jede Anfrage, aber ich muss von vornherein klarstellen, dass ich das jetzt auch nicht wie am Fließband und in großen Mengen produzieren und auffangen kann, tut mir leid. Ohne eine gewisse Wartezeit wird es also nicht gehen, aber ich tue was ich kann.🙂 Also, vielleicht bis bald!

Eure Nastassja Fickvieh

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