Ein BDSM-Traum in Lack und Leder

selbstbefriedigung

Mein Name ist Agnes, ich bin 32 Jahre alt und Chefsekretärin im mittelständischen Unternehmen meines Mannes. Ich habe Personalverantwortung und drangsaliere manchmal Assistenten und Assistentinnen. Letztere lieber als Erstere, aber das ist wahrscheinlich keine Überraschung, denn ich bin größtenteils heterosexuell.

Ich provoziere im Berufsleben manchmal mit tiefen Ausschnitten und kurzen Röcken. Das ist eine der wenigen Freiheiten, die ich mir noch gönnen kann. Alles andere spielt sich ausschließlich in meiner Fantasie ab, seit ich verheiratet bin. Dass ich sexuell unterfordert bin, wäre eine schlimme Untertreibung.

Nur um kurz auch alle anderen harten Fakten abzuhaken: Ich bin 173 Zentimeter groß und habe Schuhgröße 40. Meine Haare sind lang und dunkel und meine Körbchengröße ist ein womöglich idealtypisch anmutendes C mit einer Unterbrustweite von 75, aber ich habe in meinen Augen durchaus das eine oder andere Kilo zu viel. Auch wenn einige Männer das manchmal anders zu sehen scheinen …

Wahrscheinlich bedingt durch meine geschlechtliche Nichtauslastung, wie ich es gerne nenne, habe ich seit Jahren immer wieder diesen einen Traum. Ein düsterer Traum – wie eine Reise ins Ungewisse. In eine Welt voller Dominanz und Unterwerfung. Ich glaube, dass ich ihn nie wieder los werde, es sei denn …

Es sei denn ich würde irgendwann den Mut finden, diesen Traum tatsächlich auszuleben. Leider traue ich mir das nicht zu. Nicht im Geringsten. Nicht nach all dem, was passiert ist.

Womöglich hätte ich vor einigen Jahren die Chance gehabt, solche Dinge auszuleben. Bevor ich geheiratet und diesen Weg eingeschlagen habe. Einen Weg, der mir zwar finanzielle Absicherung bescherte, aber all meine geheimen Wünsche dem Untergang geweiht hat.

Nun möchte ich euch nicht mit meinem doch eher unglücklichen realen Leben langweilen. Ich bin hier, um euch von meinem Traum zu erzählen. Ein Traum, den ich stets fürchte, bevor er wiederkehrt. Und den ich genieße, wenn er wieder von mir Besitz ergriffen hat. Also lasst uns beginnen!

Meist packt er mich bereits kurz nachdem ich eingeschlafen bin. Zuerst sehe ich diesen unglaublich düsteren Himmel über mir, ich befinde mich in einer größtenteils unwirtlichen und eher kargen Landschaft. Dicke, dunkle Wolken ziehen unruhig über meinen Kopf hinweg. Nicht der kleinste Sonnenstrahl ist zu sehen, obwohl es noch nicht Abend ist.

Dann blicke ich an mir herunter. Ich erschrecke, denn meine Brüste sind entblößt. Schwer hängen sie über eine schwarze Corsage aus Lack und Leder, meine Nippel stehen steil nach vorne. Instinktiv versuche ich sie mit meinen Armen zu verdecken. Ich will schließlich nicht, dass mich jemand hier draußen oben ohne sieht. Leider gelingt mir das nicht, denn meine Hände sind hinter meinem Rücken aneinander gefesselt. Alle Versuche, die Fesseln zu sprengen, sind zum Scheitern verurteilt, wie ich schnell merke. Ich fühle mich seltsam kraftlos.

Ich spüre außerdem, dass ich ein Halsband trage. Wie eine Hündin! Es sitzt sehr eng, manchmal bekomme ich Angst, dass es mir die Luft abschnürt. Doch das ist nicht alles, da ist noch etwas. Ich trage eine Trense, nein, sogar ein ganzes Pferdegeschirr. Wie eine Stute bin ich aufgezäumt. Das Zaumzeug besteht aus allem, was dazugehört: Genickstück, Stirnriemen, Backenstück, die Trense, auf die ich beiße, und natürlich die Zügel. Ich kenne die Namen dieser Teile, weil ich als Kind oft und gerne geritten bin. An die Urlaube auf einem kleinen Bauernhof in der Pfalz habe ich die schönsten Erinnerungen.

Besonders erschreckend in meinem Traum ist nun weniger, dass ich entblößt bin und Geschirr trage wie ein Pferd. Das eigentlich Beunruhigende daran ist, dass ich weiß, dass es nicht das erste Mal ist. Dazu die Art, wie ich es genieße, obwohl mir wegen der Trense die ganze Zeit Spucke aus dem Mund auf meine nackten Brüste tropft. Es verschafft mir das unglaublich befriedigende Gefühl, angekommen zu sein. Ich bin dort angekommen, wo ich immer sein wollte. Ich bin das, was ich immer sein wollte: Eine Dienerin fremder Mächte. Das hört sich etwas verrückt an, ich weiß. Aber es ist so, ich kann es nicht ändern.

Dann merke ich, dass ich nicht alleine bin. Es befindet sich jemand hinter mir. Ängstlich drehe ich mich um. Es ist eine blonde Frau, die einen schwarzen Schirm trägt und meine Zügel fest in der anderen Hand hält. Es ist meine Herrin, das ist mir sofort instinktiv klar – ohne genau zu wissen warum.

Sie sieht so streng wie wunderschön aus. Alles, was sie anhat, ist aus Leder. Auch ihr Hut und ihre Handschuhe, die nur die Hälfte ihrer perfekt manikürten Finger verdecken. Sie trägt einen schwarzen Lederbustier, der ihre prallen Brüste in der Mitte zusammenführt und so für ein atemberaubendes Dekolleté sorgt. Sie sieht mich fordernd an. Ein Blick, dem ich nichts entgegenzusetzen habe. Ein Blick, dem ich mich einfach nur unterordnen will. Deshalb senke ich sofort den meinen.

Der Wind frischt auf und ich setze mich in Bewegung, weil die Herrin mir durch sanften, aber spürbaren Zug zu verstehen gibt, dass ich das besser tun sollte. Und ich möchte nichts mehr, als all ihre Wünsche zu erfüllen. Immer und sofort.

[Das war ein kleiner Ausschnitt aus “Ein BDSM-Traum in Lack und Leder: Mein heimlicher Fetisch heißt Dominanz und Unterwerfung” von Dick Chimney]

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