Endlich ein Riesenschwanz

tangaarsch

Hallo liebes Tagebuch,

heute war es endlich soweit. Schon so oft hatte ich dir erzählt, dass ich von einem richtig großen Schwanz träume. Einem echten Prachtriemen, der mich wirklich aufspießt und mir bis in die Bauchhöhle sticht, mich voll ausfüllt und mir wehtut. Ja, auch das. Die meisten Schmerzen mag ich nämlich im Bett, das weißt du ja. Nun ging mein Traum endlich in Erfüllung. Aber der Reihe nach …

Auf der Silvesterparty von Marlene war gestern enttäuschend wenig los. Ich hatte das vorher schon geahnt und mich entsprechend nuttig angezogen. Wenn auf einer Party sehr wenige Männer sind, muss man Gas geben, um unter diesen wenigen Kerlen eine möglichst große Auswahl zu haben, nicht wahr? Ich will ja schließlich nicht auf einem hässlichen Trottel ins neue Jahr rutschen.

Also griff ich nach einer ausgiebigen Dusche, bei der ich meinen ganzen Körper inklusive Scheide und Poloch liebevoll rasierte, zu meinem Leorock, der mir kaum über den Arsch geht, und einem freizügigen schwarzen Top mit Spaghettiträgern. Darunter ein dunkler Hauch von nichts zwischen den Beinen und etwas Push-Up-Unterstützung für meine Brüste, darauf dann noch hohe Hacken und fertig war mein Silvester-Schlampen-Outfit. Meine Haare trug ich offen, mit einigen zuckersüßen Wellen aufgehübscht. Schnell noch ein paar Gläser Moët heruntergekippt mit meinem Lieblingssong „We Can’t Stop“ von Miley Cyrus auf den Ohren und ich war absolut ready to party. Dann meinen Trenchcoat übergeworfen und auf zu Marlene! Wegen meiner extrem hohen Heels war ich wirklich froh, dass sie nur zwei Blocks entfernt wohnt …

Wie gesagt, auf der Party war wenig los. In Sachen Männer waren nur die üblichen Verdächtigen gekommen, die sich für mich in zwei Gruppen einteilten: Entweder ich war schon mal mit ihnen im Bett oder ich werde nie mit ihnen ins Bett gehen weil körperlich vollkommen uninteressant für mich. Schwanzmäßig saß ich zu Beginn des Abends also absolut auf dem Trockenen. Ich war beinahe am verzweifeln, schließlich wollte ich doch unbedingt mit einem netten Riemen das neue Jahr begrüßen. Kurz überlegte ich sogar, die Party zu verlassen und mich mit einem meiner Stammstecher zu treffen. Diese Idee verwarf ich allerdings schnell wieder, da Marlene mir eine solche Aktion wohl nie verziehen hätte.

Es hatte bereits längst zehn Uhr geschlagen und nichts war passiert. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt ausnahmslos alle Flirtversuche abgewimmelt und mich stattdessen mit dem reichlich vorhandenen Champagner vergnügt. Nun ja, was soll ich sagen, und dann kam er zur Tür herein. Meine Rettung. Etwas älter und etwas größer, genau so wie ich es gerne habe. Ich kannte ihn nicht, also fragte ich Marlene möglichst unauffällig nach seinem Namen.

„Richie, ist ein Freund meines Bruders“, sagte sie lächelnd.

„Richie?“

„Ja, Richie. Gefällt er dir etwa? Ganz süß, nicht wahr?“

„Ganz nett, ja“, wiegelte ich ab. Das war glatt gelogen, ich war längst Feuer und Flamme.

Ich wollte ihn so schnell wie möglich dazu bringen, mich anzusprechen. Selbst spreche ich nie Männer an, aber ich versuche immer, ihnen zu ermöglichen, eine Unterhaltung mit mir anzufangen. Und wo konnte ich diese Gesprächseröffnung am besten forcieren? Richtig, am Buffet. Früher oder später trifft man dort jeden Partygast, abgesehen von magersüchtigen Möchtegernmodels, die mich eher wenig interessieren. Doch selbst die hängen manchmal dort herum, wenn sie von Männern angesprochen werden wollen …

Also trieb ich mich fortan ständig bei den Häppchen, den Hähnchenspießen und dem Kaviar herum und hielt mich bereits etwas angetrunken an meinem Champagnerglas fest.

Und dann endlich, nach knapp einer Viertelstunde, war es soweit.

„Hey“, sagte er mit tiefer Stimme.

„Hey“, gab ich möglichst unbeeindruckt und gelangweilt zurück. Auf hard-to-get zu machen war schon immer mein Spiel.

„Wie heißt du?“

„Nastassja. Und du?“

„Ich bin Richie.“

„Freut mich, Richie“, lächelte ich zurückhaltend und gab ihm die Hand. Er zog mich an sich heran und gab mir links und rechts Küsschen. Verdammt, roch der Kerl herb und gut!

Ich hatte keine Zeit zu verlieren, schließlich ging es bereits rasant auf elf Uhr zu. Spätestens zum Jahreswechsel wollte ich Richies Penis in meinem gierigen kleinen Loch haben. Also musste ich diese Sache zwischen uns innerhalb einer Stunde zum Laufen bringen, ohne dass er wirklich merkt, dass ich sie zum Laufen bringen will. Ein Mann sollte immer das Gefühl haben, dass er derjenige ist, der die Zügel in der Hand hat. Selbst wenn das mit der Realität nicht das Geringste zu tun hat.

Also lenkte ich das Gespräch möglichst unverdächtig auf schlüpfrige Dinge. Inmitten der lauten Musik und immer betrunkener werdender Leute kamen wir nach kurzer Zeit auf sein Gemächt zu sprechen. Ja, wirklich, wir redeten über sein Teil, seinen Lümmel, sein drittes Bein. Wie wir darauf kamen, weiß ich auch nicht mehr genau, aber ich scheine es sehr geschickt angestellt zu haben, denn solche Gesprächsthemen kamen mir ja wie gerufen …

„Weißt du, alle anderen Männer denken immer, dass das toll sein muss. Aber das ist es nicht, jedenfalls nicht immer. Wenn du wirklich was in der Hose hast, kann das schon Probleme bringen. Vor allem, wenn eine gewisse Größe überschritten wird …“

„Aha“, gab ich mich betont cool. In Wirklichkeit war ich alles andere als cool und hörte gespannt zu. Und untenrum wurde ich bereits so feucht, dass ich fast schon Angst hatte, ich würde durch das schwarze Nichts zwischen meinen Beinen aufs Parkett tropfen.

„Ab 25 Zentimeter kommen nur noch wenige Frauen mit deinem Arbeitsgerät klar. Jedenfalls was echte Penetration bis zum Anschlag angeht. Und mit 27,5 wie in meinem Fall sieht’s dann natürlich noch düsterer aus.“

„Du armer Kerl!“, heuchelte ich lachend Mitleid. Obwohl er krampfhaft versuchte, ernst zu bleiben, musste er gezwungenermaßen mitlachen.

„Lach du nur! Vor der Pubertät war ich ein ganz normaler Junge. Erst als meine Hormone mit dreizehn oder vierzehn Jahren anfingen, verrückt zu spielen, begann mein Problem größer zu werden.“

„Im wahrsten Sinne des Wortes, was?“

Und wieder musste er in mein Gekicher einstimmen.

Langsam aber sicher ging es auf zwölf Uhr zu. Die heiße Phase der Unterhaltung war angebrochen, jetzt ging es auf die Zielgerade.

„Und jetzt?“, fragte ich möglichst verführerisch, ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Ich wollte nichts riskieren. Bei seiner absolut unverschämten Antwort verschlug es mir allerdings die Sprache …

„Und jetzt ziehe ich dich aufs Klo und ramm dir mein Teil zwischen die Beine“, sagte er langsam, ruhig und selbstbewusst, während er mir tief in die Augen sah. Ich war sprachlos und tat nichts, außer seinen Blick zu erwidern. Das waren Momente, die sich wie Ewigkeiten anfühlten. Ich spürte, wie meine Möse auslief, ein unglaubliches Kribbeln machte sich erst in meinem Unterleib und dann in meinem ganzen Körper breit. So hatte noch niemand mit mir geredet, den ich kaum kannte. Einen solch brutalen und unvermittelten Anflug von verbaler Sexualität in gehobenen Kreisen hatte ich noch nicht erlebt. Der Kerl machte mich schon halb wahnsinnig bevor wir überhaupt etwas miteinander hatten …

[Das war ein kleiner Ausschnitt aus “Tagebuch einer schwanzgeilen Hobbyhure: Intime sexuelle Geständnisse” von Nastassja Fickvieh]

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